Betriebsführungen

Zielgruppen: Städte, Gemeinden, Stadtwerke, Wirtschaftbetriebe oder Bädergesellschaften, die den Betrieb der Freizeitimmobilie durch einen professionellen Betreiber mit Effizienzgewinnen betreiben lassen, dennoch ihren Einfluss erhalten wollen.

Die Betriebsführung erfolgt im Namen und auf Rechnung des Betreibers, welcher meist der Eigentümer ist. Das bedeutet, dass das Risiko des Betriebs bei der Kommune liegt. Die DSBG stellt als Betriebsführer einen Businessplan auf. Dieser wird durch die Gremien beschlossen. Im Rahmen dieses Plans darf die DSBG frei handeln. Das macht den Betrieb deutlich schneller und effektiver als meist feste kommunale Strukturen. Der Businessplan enthält einen 3-Jahresausblick und wird jährlich neu festgelegt. Etwaige Veränderungen und Maßnahmen werden mit dem Eigentümer abgestimmt. So behält dieser die Einflussnahme z.B. in der Tarifgestaltung der Eintrittspreise, bei Öffnungszeiten oder bei der Nutzung durch Vereine.

Mit Hilfe ihres Netzwerks und vor allem der Erfahrung aus einer Vielzahl von Beratungen und Eigenbetrieben agiert die DSBG als professioneller, privater Betriebsführer im Rahmen der politischen Vorgaben des Eigentümers.

Neben der Einflussnahme sind oftmals auch steuerliche Gründe ein wichtiger Grund für dieses Modell. Gerade ein technisch-wirtschaftlicher Verbund mit anderen Geschäftsfeldern („Querverbund“) oder die Mehrwertsteuerabzugsfähigkeit als Eigenbetrieb sind hier als wesentliche Gründe anzuführen.
Die Übernahme bzw. Anstellung des Personals bei der DSBG ist bei der Betriebsführung nicht üblich, aber möglich.